Sieg fr TVH-Fchse zum Vorrundenabschluss

HANDBALL            MÄNNER            BZOL

TV Helmbrechts - SG Marktleuthen/Niederlamitz         28 : 24   (15 : 11)

TV Helmbrechts
Hoffmann, Cenk Uzun (Tor);
Benjamin Aust (4), Dominik Aust (4/4), Rittweg (1), Müller (4), Richter (4), Stefan Roßner (2), Szwarc, Baumgärtel (2), Breuherr, Schneider (2), Sammet (5), Frisch.

Schiedsrichter: Bönisch/Weißflog (Coburg) hatten mit dem fairen Hochfrankenderby keine Mühe

Zeitstrafen: Helmbrechts 4; Marktleuthen/Niederlamitz 3.

Strafwürfe: 4/4; 6/6.

Spielfilm: 4:0, 6:1, 6:5, 11:6, 11:9, 14:10, 15:11 (HZ); 19:13, 22:15, 24:18, 25:21, 27:21, 27:23, 28:24.

Start-Ziel-Sieg für die Helmbrechtser Handballer zum Vorrundenabschluss in heimischer Göbelhalle gegen den Hochfrankenkontrahenten von der SG Marktleuthen/Niederlamitz.
Damit stehen die Mannen um Spielertrainer Dominik Aust auf Rang zwei, hinter dem souveränen und noch immer verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Rödental/Neustadt, der sich auch von der HSV Hochfranken nicht stoppen ließ. Jetzt liegt es allein am TVH am kommenden Samstag in der Münchberger Gymnasiumhalle der Spielgemeinschaft aus Rödental und Neustadt endlich die erste Niederlage beizufügen. Alles andere würde eine vorzeitige Entscheidung um den Titel bringen.

Um dieses Minimalziel aufrecht zu halten, mussten die Gastgeber erst einmal ihre Hausaufgabe fehlerfrei lösen. Im Spiel eins nach der Weihnachtspause und der Knieverletzung von Moritz Gmach, der zwischenzeitlich erfolgreich operiert wurde, legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Mit einem Doppelschlag durch Tobias Sammet, der erneut zu den Aktivposten gehörte, Stefan Baumgärtel und dem ersten von vier sicher verwandelten Strafwürfen durch Dominik Aust lagen die Hausherren nach knapp fünf Minuten schon mit 4:0 vorne.

Ohne Torjäger Daniel Schrepfer, dafür wieder mit Pascal Müller, der nach seiner Fußverletzung nicht nur wegen seiner 4 Treffer eine gelungene Rückkehr feierte, dominierten die Gastgeber die Anfangsphase weiter. Die Gästespielgemeinschaft fand in diesem Abschnitt überhaupt nicht statt. Es war zu befürchten, dass bei fortdauerndem ähnlichem Spielverlauf  Marktleuthen/Niederlamitz ein Debakel droht. Doch zogen deren Bankverantwortliche nach 1:6 Rückstand rechtzeitig die Reißleine, sodass nach der ersten Auszeit langsam der Rhythmus gefunden wurde.

Es waren die erfolgreichen Abschlüsse von den Außenpositionen, die den Gästen den 7:6-Anschluss ermöglichten. Der schöne TVH-Vorsprung - was nun?
Schon nach wenigen Minuten beantworteten sich die Gastgeber diesen Gedanken mit einem 4:0-Lauf selber und spielten fortan wieder aus einer sicheren Führung heraus. dieser Vorsprung war es, der sich über die gesamte Partie erstreckte. Helmbrechts hatte das Match unter Kontrolle, ohne in einen Torrausch zu verfallen. Wäre vielleicht sogar möglich gewesen, doch hatten die Gästekeeper auf zahlreiche gute Abschlüsse meist eine noch bessere Antwort.

Marktleuthen spielte in der Folge meist ordentlich mit und traf zudem hochprozentig. Ein Grund, warum sich die Hausherren nie ganz absetzen konnten. Die Kontrolle über das Geschehen verlor der Tabellenzweite freilich nie. In der Summe aber die Gesamtdarbietung trotzdem noch ein ganzes Stück von den Glanzauftritten entfernt, in denen man in der bisherigen Saison in eigener Halle fast immer in Richtung 40-Tore-Marke marschierte.

So hatten einige Feldspieler eine nahezu perfekte Wurfausbeute aufzuweisen, einige andere kämpften noch mit nachweihnachtlichen Abstimmungsschwierigkeiten im Wurf. Dies sollte zumindest am kommenden Samstag anders werden, damit der Hauch auf eine Siegchance gegen Spitzenreiter Rödental/Neustadt gewahrt werden kann. 

Es wird allerdings in der bevorstehenden Spitzenbegegnung des kommenden Spieltages eine Serie reißen. Entweder verliert der TVH seinen Heimnimbus, oder es droht der Verlust der blütenweißen Weste beim Tabellenführer. 

Leider hat sich die Verletztenliste des TVH  mit Breuherr und Szwarc um zwei Akteure erweitert, deren Einsatz in der kommenden Woche eher fraglich erscheint.

Als abschließendes Fazit für diese Partie bleibt: Sicherer und nie Gefahr geratener Heimerfolg des TVH gegen einen Gegner, der sich zu keiner Zeit aufgab und weit besser verkaufte, als es dessen eigentliche Tabellenplatz hätte vermuten lassen.


Karl-Heinz   RUCKER   

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