TVH-Damen sind vorzeitig Meister der BZOL!! Und Aufsteiger in die LL-Nord!!


TV Hallstadt - TV Helmbrechts     25:24    (13:9)


Aufstellung:
Harich, Brugger (Tor);
Dittmar (5/2), Schaper (2), Klier (1), Wirth (2), Franke, Kieser, Lauterbach, Schmidt (1), Knoll (1), Jakob (2), Bär (9/4), Erhard (1).

Schiedsrichter: Daniel Langer (TSV Weitramsdorf) leitete ausgezeichnet

Zuschauer:  120

Zeitstrafen: Hallstadt 3; TVH 4.

Siebenmeter: 6/4; 8/6.

Spielfilm: 0:3, 4:4, 8:5, 9:7, 11:8, 13:9 (HZ); 13:12, 14:16, 16:17, 19:18, 21:21, 23:21, 25:22, 25:24.

Manchmal können Niederlagen auch richtig schön sein. Mit dem knappen 24:25 in Hallstadt verpassten es die TVH-Damen zwar verlustpunktfrei durch die Saison zu marschieren, damit lässt sich´s aber trotzdem richtig gut leben.

Mit dieser Niederlage beim noch verbliebenen einzigen Verfolger TV Hallstadt, hat der TV Helmbrechts die Meisterschaft bereits einen Spieltag vor Saisonende unter Dach und Fach gebracht.

Jetzt kann sogar das letzte Spiel am 21. März, das Derby gegen den TV Marktleugast verloren werden, weil dann bei Punktgleichheit dier direkte Vergleich gegen Hallstadt zählt, den Helmbrechts gewonnen hat.  Deshalb können sich das Trainergespann Christopher Seel und Daniel Schenk zusammen mit ihren Schützlingen ab sofort  über die Tatsache freuen, in der Spielzeit 2020/2021 wieder als Landesligist an den Start gehen zu dürfen.

Doch die Aussicht auf den Aufstieg blockierte die Mannschaft in der Anfangsphase bei ihrem meisterschaftsvorentscheidenden Auftritt in Hallstadt. So führten die Gäste zwar schnell 0:2, verloren aber in der Folge immer mehr Spielanteile an die Gastgeber. Die logische Konsequenz war ab Mitte der ersten Hälfte ein Zweitore-Rückstand. Nur der starken Torhüterleistung von Romina Harich war es zu verdanken, dass sich der Rückstand zu diesem Zeitpunkt im erträglichen Rahmen bewegte.

Aber auch die gute Hallstädter-Keeperin ließ in dieser Phase wenig zu, sodass die Bamberger Vorortler plötzlich Lunte rochen. Lag da eventuell wirklich eine Sensation in der Luft? Das wäre der Fall gewesen, wenn der TV Hallstadt dieses Spiel mit 6 Toren Unterschied gewonnen hätte, um dann bei Punktgleichheit den direkten Vergleich noch für sich zu entscheiden. Die Titelentscheidung wäre dann auf den letzten Spieltag hinausgeschoben worden. Bei der 13:9 Pausenführung der Gastgeberinnen schien tatsächlich alles in diese Richtung laufen.

 

Aber aus Helmbrechtser Sicht konnte die Partie noch gerettet werden. Vor allem deshalb, weil die Gäste mit einem starken Beginn in den zweiten Abschnitt starteten. Endlich bot der Spitzenreiter den von ihm gewohnten Handball und stellte innerhalb von knapp 10 Minuten die Uhren wieder auf Null.


Großen Anteil daran hatte Jugendspielerin Anne Schaber, die erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, weil sie am Vormittag bereits bei den Bayernliga A-Juniorinnen im Einsatz war. Trotzdem war gerade sie es, die an  den wichtigenSzenen beteiligt war.

 

Dennoch gelang es den Gästen nicht sich abzusetzen, weil in den folgenden Minuten  Chancen zuhauf liegen gelassen wurden. Die Begegnung bewegte bis in die Schlussphase immer im Rhythmus Rückstand/Ausgleich - Führung/Ausgleich. Eng wurde es für die TVH-Mädels lediglich  nochmals kurz vor Schluss, an die  Gastgeber mit einem Doppelschlag auf 25:22 erhöhten. Doch Denise Kliere und Lisa Jakob hatten die passenden Antworten parat.

 

In der Summe der Gesamtbetrachtung geht der TV Hallstadt als verdienter Sieger vom Feld, zumal die Schützlinge von Christian Röbbenack unbedingt den Gästen die erste Saisonniederlage beibringen wollten und dies auch umsetzten.


Deshalb war im Helmbrechtser Lager nach dem Abpfiff der Jubel auch etwas verhaltener. Das Ziel "Landesligaaufstieg" aber tatsächlich in dieser Spielzeit realisiert zu haben, verdient Anerkennung, weil oft aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen improvisiert werden musste. Trotzdem lieferten die, die gerade auf der Platte standen, immer das ab, was am Ende auch einen Meister und Aufsteiger auszeichnet.


  **** MEISTERFOTO ****

 


von links oben nach rechts: 

 

Lena Popp, Carolin Wirth, Nele Fröhlich, Denise Bär, Sophia Knoll, Jasmin Brugger, Romina Harich, Verena Lauterbach, Lisa Jakob, Eva Franke, Paula Dittmar, Trainer Christopher Seel

 

von links unten nach rechts:


Anne Scharber, Denise Klier, Dorina Erhard, Svenja Schmidt, Kathrin Kieser, Trainer Daniel Schenk

Es fehlen:

Clara Plachert, Lea Zeitler, Manuela Popp, Tina Schlee, Emma Rossner, Sophia Thiemt, Anna-Lena Keibel, Ann-Kathrin Müller



KHR



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