Spielberichte und Vorschau

...43:32-Sieg (20:14) und Platz 8: TV Helmbrechts-Herren-I gegen Etwashausen !...und hier ist um 19.30 Uhr bereits der Bericht auf der schnellsten homepage!! und Etwashausen schreibt:

Landesliga Nord  – Handball – Herren  

TVH-Männer mit Handball-Gala und 43 TVH-Treffern beim letzten Heimspiel
Dieses Spiel gegen den Absteiger Etwashausen macht Lust auf mehr

Kevin Koblischke im TVH-Tor und A-Jugendspieler Philipp Troßmann mit tollem Einstand

TV Helmbrechts  – TV Etwashausen  43:32 (20:14)

TV Helmbrechts: Kevin Koblischke, Cem Uzun – Niki Aust (2), Maxi Baier (12/3), Mirco Eckardt (2), Andreas Leupold (3), Stefan Müller (11), Sebastian Peetz, Stefan Polzer (5), Domenik Raff (2), Michael Rittweg (2), Dominik Schneider (3), Alexander Stark, Philipp Troßmann (1)

Spielfilm:       3:0, 6:1, 6:5, 9:6, 12:6, 14:8, 17:10, 20:12, 20:14 Halbzeit
             21:14, 23:19, 27:20, 27:24, 31:24, 36:26 bis 39:29, 42:31, 43:32 Endstand

Zuschauer:        180
Schiedsrichter: 
Daniel Duscher / Michael Kwasny (Neunburg/Regensburg)
                          leiteten hervorragend

Zeitstrafen:
        TVH 1     -   Etwashausen 3
Siebenmeter:
     TVH  4/3 -   Etwashausen 3/0

HELMBRECHTS - Das passende Geschenk zum 150-jährigen Vereinsjubiläum - das exakt am kommenden Dienstag mit der Hauptversammlung um 20.00 Uhr im Gasthof Roßner gefeiert wird  - lieferten die TVH-Männer im letzten Heimspiel der diesjährigen Landesliga-Saison: eine Handball-Gala vom Feinsten begeisterte sechzig Minuten lang die Fans, die nicht weniger als 75 Tore zu beklatschen bekamen. Und dabei war es keineswegs so, dass ohne Torhüter gespielt worden wäre, nein - der junge Kevin Koblischke im TVH-Tor debütierte in Halbzeit eins zuhause mit feiner Leistung und Cem Uzun zeigte im zweiten Durchgang seine Extra-Klasse wie schon so oft in dieser Spielzeit. Auf Etwashausener Seite war es Sebastian Paul, der mit einigen Paraden dafür sorgte, dass der TVH-Angriff „nur“ die 40-Tore-Marke knackte.

Nach 6:1 ließen die TVH-ler das einzige Mal in der Partie beim 6:5 einen Anschlusstreffer zu, um anschließend systematisch über 14:8 auf 20:12 davonzuziehen. Dieses Spielchen sollte sich in ähnlicher Weise noch zweimal wiederholen, aber nach dem 31:24 Mitte der zweiten Halbzeit lief der TVH-Angriffsmotor auf vollen Touren. Und nun waren es neben den Top-Torjägern Maxi Baier und Stefan Müller besonders die sehenswerten Treffer der Bank-Spieler Domenik Raff und Michael Rittweg, die das Publikum begeisterten. Endgültig aus dem Häuschen waren die TVH-Fans in den Schlussminuten, als der A-Jugendliche Philipp „Zippi“ Troßmann bei seinem ersten Landesliga-Einsatz mit einer linken Klebe den 43. und letzten TVH-Treffer für sich buchte. Ein eindrucksvoller Beweis, dass junge Spieler mit vielem und systematischem Training bei Luka Veraja den Sprung in die erste Mannschaft schaffen können.

Erfreulich die faire Gangart der dezimierten Etwashäuser Gästemannschaft, die damit das Image aus früheren Spielzeiten wohl endgültig abgelegt haben dürften. Erfreulich die hervorragende Spielleitung der jungen Oberpfälzer Daniel Duscher und Michael Kwasny - von ihrer Konsequenz und gleichzeitigen Unauffälligkeit könnten sich manche eine Scheibe abschneiden. Erfreulich die Handball-Leidenschaft, die die TVH-Jungs vom Parkett auf die Tribüne und wieder zurück entfachten. Mit dem berühmten CE-Schlachtruf bedankten sie sich bei Trainer und Fans und feierten damit den zurückgeholten 8. Tabellenplatz - vor Selb und Cham. Gegen Letztere müssen sie nächsten Samstag in der Oberpfalz den Rang verteidigen.

G.A.

und das schreibt Etwashausen:

TV Helmbrechts – TV Etwashausen 43:32 (20:14). Das letzte Aufgebot der Etwashäuser schlug sich bis in die Schlussphase hinein wacker. Die mit nur acht Spielern angereisten Gäste hatten aber einige Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. „Wir haben uns vor allem vorn viele einfache Fehler geleistet und zu überhastet abgeschlossen. Dazu sind wir auch zu langsam mit zurückgegangen“, sagte TVE-Kapitän Andreas Trabold selbstkritisch.

Das bekannte Helmbrechtser Spiel über den Kreisläufer Stefan Müller vermochte Etwashausen selten wirkungsvoll zu stören. Trotzdem bewiesen die Gäste Moral. Sie kämpften sich zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal heran. Beim Stand von 27:24 vergaben sie zweimal die Möglichkeit, auf zwei Tore zu verkürzen. „Wir wollten die zweite Halbzeit gewinnen und suchten die Flucht nach vorn. Es sah auch nicht schlecht aus, aber letztlich reichte die Kraft nicht“, so Trabold, der die Moral seiner Mitspieler lobte.

Helmbrechts: Baier 12/3, Müller 11, Polzer 5, Schneider 3, Leupold 3, Rittweg 2, Aust 2, Eckardt 2, Raff 2, Troßmann1; Et-washausen: Dominik Orf 9, Denis Motscha 6, Andres Trabold 5, Andreas Kister 5, Christian Pfeuffer 4, Andreas Motscha 3.


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