SG Helmbrechts/Mnchberg "Handball - Jugendberichte" vom Wochenende 15./16. Febr. 2020


HANDBALL            B-Juniorinnen            LL/Nord

SG Helmbrechts/Münchberg - HSV Bergtheim            21:23        (13:11)

Aufstellung:        
Rebecca Schott, Leonie Sando (beide Tor);
Lisa Moschke, Antonia Panzer (2/1), Larissa Fechner (11), Johanna Reinboth (1), Michelle Till (2), Semanur Dogan, Lara Maloszyk, Carina Schott (2), Annika Hafenrichter, Felicia Ott, Leonie Ott (3).

Strafzeiten: je 3

Siebenmeter: 3/1; 7/4.

Spielfilm: 0:2, 1:5, 5:7, 9:7, 13:9, 14:13, 16:13, 19:16, 20:20, 21:23.

Unter der hervorragenden Leitung von Schiedsrichter Cem Uzun entwickelte sich eine bis in die Schlussminuten spannende Partie, zudem mit einem verrückten Torverlauf und Dramatik pur. Von Beginn an zeigten die Gäste, warum sie auf dem 3. Platz der Landesliga stehen. Dank einer konsequenten Chancenverwertung lagen sie im Nu mit 4 Treffern vorne.

Dies war aber kein Grund für die SG-Mädels, die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen und sich früh aus dem Tritt bringen zu lassen. Arbeiten war angesagt und die beginnt bekanntlich in der Deckung, die fortan sehr stabil wirkte und dem Gegner den Saft aus dem Angriff nahm. Dadurch kam die SG auch vorne plötzlich besser in die Gänge und glich zum 7:7 aus.

In dieser Phase des Spiels erzielte die an diesem Tag wie entfesselt aufspielende Larissa Fechner 6 ihrer 11 Tore und sorgte letztendlich dafür, dass zur Pause aus dem anfänglichem Rückstand eine 13:11-Führung wurde.

Nach Wiederanpfiff  warf nun Bergtheim mit Hannah Lichtlein seine Leistungsträgerin in den Ring, die eindrucksvoll bewies, warum sie in der Bayernauswahl spielt.
Dennoch hielten die Gastgeber weiter voll dagegen und führten bis zur 41. Minute, bevor dem HSV erstmals wieder der Ausgleich gelang.

Leider fehlte den Schützlingen von Michael Plachert, Lea Zeitler und Jonas Roßner genau in dieser Phase das Wurfglück, das am Ende einer hochklassigen Juniorinnen-Begegnung die 21:23 Niederlage hätte verhindern können.

 
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HANDBALL            A-Juniorinnen            Bayernliga

ESV 27 Regensburg - SG Helmbrechts/Münchberg          31:31        (13:15)

Aufstellung:
Schock (Tor);
Hüller (2), Hempfling (16/8), Schaber (3), Lena Popp (1), Prian, Köhler, Leonie Knoll (2), Schaller, Sphia Knoll (7), Igelhaut, Starke, Roßner.

Schiedsrichter: Uli Bayerlein (ASV Cham) / Andreas Weichselgartner (VfL Waldkraiburg) leiteten ausgezeichnet 

 

Zuschauer: 100

Zeitstrafen: ESV 4; SG 3.

Siebenmeter: 2/1, 9/8.

Spielfilm: 2:0, 5:1, 8:6, 8:11, 11:14, 14:17, 17:19, 20:21, 25:23, 28:27, 30:29, 31:31.

 

 

Noch mit der 25:43 Heimniederlage im Hinterkopf, wollte man zumindest mit einem erträglicheren Ergebnis aus der Oberpfalz zurückkommen. Die Chancen standen von Beginn an nicht schlecht, zumal die Gastgeber auf zwei wichtige Leistungsträgerinnen verzichten mussten.

 

Doch gleich nach Anpfiff lief es genau wieder in die andere Richtung und beim 1:5 aus SG-Sicht drohte schon früh wieder Unheil. Doch Elan und Kampfeswillen verhalfen den Gästen zu einem tollen Lauf, der prompt eine 11:8 Führung im Gepäck hatte. Im Sog von Toptorjägerin Carina Hempfling fühlte sich auch Sophia Knoll für das Tore werfen hauptverantwortlich. Zudem steigerte sich mit zunehmender Spieldauer Sofia Schock im Tor, sodass der 13:15 Pausenstand inzwischen auch dem Spielverlauf entsprach.

 

Doch diese guten Leistungen über eine komplette Halbzeit hinweg, gab es in dieser Saison schon oft gegen die Top-Teams der Liga, aber nie reichte es über die gesamte Distanz. Dieses Mal sollte alles anders kommen. Es entwickelte sich eine Partie, die an Spannung fast nicht mehr zu überbieten war. Das Tolle daran, die SG Helmbrechts/Münchberg blieb voll im Rennen und das mit Qualität.

 

Anne Schaber, Emma Roßner und Sarah Hüller waren nun die großen Stützen in dieser Phase. Die Räume welche sich durch die Manndeckung gegen Carina Hempfling boten, wussten die drei gekonnt auszunutzen und verschafften durch viel Einsatz zahlreiche Siebenmeter oder eigene Tore, die auch Leonie Knoll und Lena Popp mit herrlichen Treffern ergänzten.

 

Ab Minute 48 bog der Handballkrimi auf die Ziellinie ein, der mit einem Gewaltwurf durch Carina Hempfling in einem hochverdienten Unentschieden endetet. Den letzten Regensburger Wurf verhinderten gefühlt 100 SG-Hände. Was folgte war grenzenloser Jubel über einen nie und nimmer auf der Rechnung gehabten Auswärtspunkt, über den sich nicht nur das hochzufriedene Trainerduo Christopher Seel und Florian Bär freuten. Sie waren berechtigt stolz auf ihre Truppe, die sowohl auf der Bank wie auf dem Feld  bestens harmonierte und funktionierte - tolle Leistung!

 

KHR     

 

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