HSV Hochfranken gegen TVH Damen I 18:28 (11:13)


HSV Hochfranken - TV Helmbrechts            18 : 28            (11 : 13)

TV Helmbrechts
Harich, Brugger (Tor);
Zeitler (1), Klier (1), Wirth (4), Bär (5/5), Popp, Jakob (10), Fröhlich (2), Erhard (1), Schmidt (1), Dittmar (3).

Schiedsrichter:   Jäger (Schwarzenbach/Saale)

Zeitstrafen: je 3

Rote Karte: Katharina Markert (Hochfranken) in der 57. Minute wegen Foulspiel

Spielfilm: 0:1, 2:1, 3:4, 6:4, 7:8, 9:9, 11:13 (HZ); 11:17, 12:20, 13:23, 16:25, 18:28.


Die Damen der neuformierten Mannschaft des TV Helmbrechts, welche ebenfalls bereits ein Jahr vor dem Übergang in die Spielgemeinschaft mit gemischten Mannschaften aus TV Helmbrechts und TV Münchberg an den Start geht, erwischte zunächst einen holprigen Beginn. Dies mag auch der neuen personellen Zusammensetzung geschuldet sein, die sich erst im Wettkampf noch finden muss.

Doch in erster Linie wollten die Gastgeber aus Hochfranken  keinesfalls den Part des braven Punktelieferanten übernehmen. Die HSG wehrte sich tapfer und hielt energisch dagegen.

Dem TVH merkte man in der Anfangsphase den Druck der Favoritenrolle deutlich an. Lediglich ein 13:11 Vorsprung war die eher magere Ausbeute bis zum Seitenwechsel. Dass es letztlich doch zu der Zweitoreführung reichte, war in erster Linie ein Verdienst von Romina Harich im TVH-Gehäuse.  Sie stand gegnerischen Erfolgen gleich mehrmals im Wege.

Hinzu gesellte sich die Treffsicherheit von Lisa Jakob, die 7 ihrer insgesamt 10 Treffer bereits in Halbzeit eins auf die Anzeigetrafel brachte.

Das Trainerduo Christopher Seel und Daniel Schenk fand in der Halbzeit wohl die richtigen Worte, denn jetzt hatte der TVH seine Abwehrformation gefunden. In den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte ließ der Gast lediglich 3 Gegentreffer des HSV zu. Diese erzielte allesamt die stärkste Spielerin Hochfrankens Carina Hempfling, welche parallel das Trikot der SG Helmbrechts/Münchberg in der Bayernligamannschaft der weiblichen A-Jugend trägt.

Durch die starke Abwehr kamen die Gäste im weiteren Spielverlauf immer besser ins Umschaltspiel.  Plötzlich liefen die schnellen Gegenstöße und damit kam auch der Erfolg der einfachen Tore. Trotzdem stand eine ab und zu halbherzige Chancenverwertung  oft einem wesentlich deutlicheren Vorsprung im Wege. Dennoch kamen fast alle TVH-Spielerinnen zu Torerfolgen und damit zu  einem 28:18-Auftakterfolg, der auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung geht.

In der Summe ein gelungener Saisonstart. An einem etwas runderen Gesamtauftritt über die Gesamtdistanz muss für die weiteren Begegnungen noch gearbeitet werden. Mit der Favoritenrolle in der Bezirksoberliga Oberfranken werden sich die TVH-Damen anfreunden müssen, zumal es der eigenen Zielvorgabe entspricht.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung, vor allem in Halbzeit zwei, ragte die bereits erwähnte Lisa Jakob, genauso wie das Torhütergespann Harich/Brugger noch heraus.

Jetzt wartet im ersten Heimspiel am Samstag, 12.10 um 17:45 Uhr  der Aufsteiger HC Creußen  in der Helmbrechtser Göbelhalle auf den TVH. Durch den Creußener 18:16-Erfolg gegen TV Weitramsdorf dürften die Seel/Schenk-Schützlinge gewarnt sein.

Schaffen es die Gastgeber dann, in beide Halbzeiten in Abwehr und Angriff eine überzeugende Vorstellung auf das Parkett zu bringen, sollte auch die erste Hausaufgabe fehlerfrei gelöst werden.

KHR

 

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