Berichte der Fechtabteilung

25.11.2014 14:24

TVH-Fechten: Das kam unerwartet

München erweist sich überraschend als gutes Pflaster; Callsen scheitert erst im Viertelfinale an ehemaligem Olympiasieger

Das Franz-Hofer-Turnier in München weckte bei Christoph Callsen keine guten Erinnerungen an die letzte Saison. Nach gerade einmal 4 Gefechten schied der TVH-Fechter damals bereits in der Vorrunde aus, da keines dieser Gefechte von ihm gewonnen wurde und er zudem eine miserable Leistung bot.
Mit eben diesen Erinnerungen im Gepäck startete der Helmbrechtser bei der diesjährigen Auflage des Münchner Traditionsturniers. Fest wurde im Lager des TVH damit gerechnet, dass auch diesmal spätestens nach der Vorrunde für Callsen Schluss wäre und die 2:5 Auftaktniederlage gegen Andreas Gärtner vom USC München schien auch in diese Richtung zu weisen. 
An diese Niederlage sollten sich allerdings 4 Siege und eine knappe 4:5 Niederlage anschließen, was für den TVHler den Einzug in die k.o.-Phase bedeutete. Dort musste er sich in der Runde der letzten 32 unglücklich 14:15 Philipp Weigert (MTV München) geschlagen geben und rutschte dadurch in den sogenannten „Hoffnungslauf“, die k.o.-Runde der lucky looser.
Sollte man erwartet haben, dass nun das Aus bevorstand so sah man sich schnell eines Besseren belehrt. Mit 4 darauf folgenden souveränen Siegen (15:6, 15:10, 15:8 und 15:7) stand Callsen auf einmal im Viertelfinale und damit erstmals seit März 2013 wieder unter den Top 8 in Bayern. 
Dass hier mit Volker Fischer ausgerechnet ein ehemaliger Olympiasieger und Weltmeister auf den TVHler wartete und Callsen dank der haushohen technischen Überlegenheit des ehemaligen Topathleten eine deutlich 5:15 Niederlage quittieren musste, tat der Freude über den absolut nicht vorhersehbaren 7. Platz in der Gesamtwertung allerdings keinen Abbruch mehr.
CC

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