Jahreshauptversammlung am 31. Juli: TVH will wieder durchstarten

Bericht von Werner Bußler

Für Amateur- und Breitensportler war 2020 ein verlorenes Jahr. Wettkämpfe fanden nicht statt und Training war nur in seltenen Fällen möglich. Darunter litten auch die Aktiven des TV Helmbrechts. Dennoch wirkte sich die Corona-Epidemie nicht negativ auf die Mitgliederzahlen aus und auch die Sponsoren hielten der Gemeinschaft die Treue. 
Weil es kaum Betriebsamkeiten gab, erwarteten die Vereinsangehörigen  wohl auch in der jetzt abgehaltenen Hauptversammlung im VfB-Heim wenig Neues zu erfahren. Daher war die Zahl der Anwesenden, unter ihnen als Vertreter der Kommune 3. Bürgermeisterin Kitty Weiß und Stadtrat Oliver Koller, überschaubar.

Dennoch gab es in der von Annette Biller moderierten Zusammenkunft interessante Informationen. 
Vorsitzender Frank Biller berichtete von der vollumfänglichen Wiederaufnahme des Sportbetriebs unter Beachtung der geltenden Hygieneschutzkonzepte. Der Schwarz-Weiß-Ball, der im letzten Jahr ausfallen musste, findet aus bekannten Gründen auch 2021 nicht statt. „Ganz abgesehen von der Maskenpflicht ist es bei einer Tanzveranstaltung nicht möglich, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.“ Als Nachholtermin planen die Organisatoren einen  Maitanz am 7. Mai. Dies soll einer der Beiträge zum Stadtjubiläum wie auch zum 160-jährigen Bestehen des TVH, das ebenfalls im nächsten Jahr gefeiert werden kann, sein. 
Sehr gut besucht sind die Mutter-Vater-Kind-Turnstunden und das Training der Leichtathleten. Dennoch haben beide Abteilungen Probleme, denn sie suchen neue Übungsleiter. Irmi Aust kündigte an, am Jahresende aus Altersgründen nicht mehr als Trainerin für die vom Sport begeisterten Mädchen und Jungen und ihren Eltern und Großeltern zur Verfügung zu stehen und Elvira Hohenberger beendete bereits aus beruflichen und privaten Gründen ihr Engagement für die Leichtathleten.

Die größte Abteilung im Verein, die Handballer, sind auf der Suche nach einem Leiter, da Karlheinz Bittermann dieses Amt nur noch ein Jahr ausüben will und gerne einen oder einer Jüngeren Platz machen möchte. Er ist aber bereit, danach weiter als Helfer im Hintergrund, sofern dies gewünscht wird, mitzuarbeiten. 

Personalmangel gibt es zudem an anderer Stelle: Die Tanzgruppe CK-Tendenz hat ihre Aktivitäten eingestellt und sich aufgelöst. Dies war aus den Berichten der Abteilungsleiter zu erfahren. Übungsleiterin Bettina Gareis ist aber weiter für das Kick-Bo zuständig und hat auch während der Pandemie teilweise mit Übungen im Livestream Sportlerinnen zum Mitmachen animiert. 

Für langjähriges Engagement bedankte sich die Vorstandschaft bei zwei Leuten aus der Fechtabteilung: Herbert Groh ist seit 30 Jahren Übungsleiter und seit 15 Jahren steht Andrea Callsen als Leiterin an der Spitze der Crew. 

Der Vorsitzende Achim Riedel bezifferte die Zahl der Mitglieder im TVH auf 757. Danach gab Kassier  Sebastian Peetz eine Übersicht über die Finanzen, unterm Strich fiel die Bilanz letztlich positiv aus. Der von den Anwesenden genehmigte Haushaltsplan für 2021 sieht als Zeil eine schwarze Null vor. 
Schließlich standen unter der Regie von 3. Bürgermeisterin Kitty Weiß Teilneuwahlen auf der Tagesordnung, wobei die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder alle für zwei Jahre einstimmig wiedergewählt wurden. Dabei handelt es sich um 2. Vorsitzenden Peter Wittholz, Kassier Sebastian Peetz, zweite Kassiererin Andrea Harich, Schriftführerin Annette Biller.
Dem Ältestenrat gehören für die nächsten vier Jahre an: Andrea Callsen, Hans Sell, Michael Kramß, Michael Schindler, Jürgen Leitloff.  
Abschluss und Höhepunkt der Versammlung bildeten die Ehrungen, wobei sich der Großteil der für ihre Treue auszuzeichnenden TVHler aus nachvollziehbaren Gründen verhindert, bzw. entschuldigt waren.
Urkunden erhielten: Jochen Eckstein, Irene Heiß, Heinz König, Andree Müller, Stefanie Pichler, Achim Riedel, Jacquelin Schmidt (alle 25 Jahre Mitglied), Isolde Höllerich, Traude Friedrich, Günther Weiß (50 Jahre dabei und damit zu Ehrenmitgliedern ernannt), Sofie Geyer, Oskar Hohenberger, Günter Müller, Monika Schübel, Werner Seuss, Annelies Wirth (60 Jahre im Verein). 
Vorsitzender Frank Biller freute sich über die harmonisch verlaufene Versammlung und blickt trotz aller Corona-bedingten Probleme verhalten optimistisch in die Zukunft: „Die TVH-Sportler scharren mit den Hufen und freuen sich auf den Neustart, in der Hoffnung ein verlorenes Jahr vergessen zu machen.“ 



 
Zwei langjährige Mitglieder, die zur Hauptversammlung des TV Helmbrechts geehrt wurden, nahmen an der Versammlung teil. Dieses Bild zeigt die Geehrten mit dem TVH-Vorsitzenden und der dritten Bürgermeisterin. Von links: Vorsitzender Frank Biller, Monika Schübel (60 Jahre Mitglied), Achim Riedel (25 Jahre Mitglied), 3. Bürgermeisterin Kitty Weiß.  
 
 
 
Die Vorstandschaft des TV Helmbrechts. Es fehlt die verhinderte 2. Kassiererin Andrea Harich
 
wb

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